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Die Schultüte für ABC-Schützen

Die Schultüte - Tradition - Empfehlungen für den Inhalt

Die Schultüte –  Informationen und Empfehlungen zum ersten Schultag Ihres Kindes

Schon seit dem Mittelalter gilt der Eintritt eines Kindes in die Schule hierzulande als besonderer Tag, der festlich begangen wird.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand in Sachsen und Thüringen die Tradition, den Kindern ihren Schulbeginn zu versüßen: Große spitze Tüten wurden von den Eltern mit Naschwerk, Obst und Nüssen gefüllt und den Kindern später in der Schule durch den Hausmeister übergeben. Die Schultüte war zunächst nur in den größeren Städten bekannt und unter den wohlhabenden Gesellschaftsschichten. In den folgenden Jahrzehnten dehnte sich der Brauch aber auch auf die ländlichen Gebiete aus.

Nach den beiden Weltkriegen waren Schultüten nicht immer und überall mehr üblich, da die finanziellen Mittel in vielen Familien fehlten. Ab etwa 1950 setzte sich dann die (oft noch vergleichsweise spärlich aber süß gefüllte) Schultüte wieder durch...

 

Schultüten gibt es heutzutage in unterschiedlichen Größen und mit den vielfältigsten Mustern und Abbildungen zu kaufen – jedes Jahr kommt eine neue Kollektion auf den Markt, entsprechend den aktuellen „Trends“ unter den Schulanfängern.

Natürlich können die Tüten auch eigenhändig herstellt werden; so ist es z.B. in einigen Kindergärten üblich, dass die angehenden I-Männchen ihre Schultüte selbst basteln.

 

Wenn es dann ans Befüllen der Schultüte geht, empfiehlt es sich, beim Naschwerk Maß zu halten. Sicherlich sollte gerade die Lieblingssüßigkeit Ihres Kindes nicht fehlen, doch eine „Zuckertüte“ sollte es im Hinblick auf seine gesunde körperliche Entwicklung und gesunde Zähne nicht erhalten. Und: Wenn Kinder von klein auf daran an gewöhnt sind, wenig Süßes zu essen, können sie sich auch in späteren Jahren besser zurückhalten.

 

„Schultüten-geeignet“ sind besonders...

  • Obst, z.B. Äpfel, Apfelsaftschorle (ungesüßt), Trockenobst
  • Müsliriegel (ohne Zucker und/oder Schokolade), Nüsse (z.B. als „Studentenfutter“)
  • Vollkorngebäck, Laugengebäck, Reiscracker
  • zuckerfreie Kaugummis

Auch kleine Spielzeuge gefallen Schulanfängern, z.B. ...

  • ein Ball
  • ein Springseil
  • Straßenmalkreide
  • Würfel
  • ein Kartenspiel
  • ein Geschicklichkeitsspiel

(Mal-)Bücher und CDs, ein kleines Kuscheltier oder Kleidungsstücke (wie z.B. ein T-Shirt oder Socken) können ebenfalls in einer Schultüte Platz finden - vielleicht auch die erste eigene Armbanduhr?

Auch ein Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung (z.B. Kino- oder Zirkusbesuch) bereitet vielen Kindern Freude!

„Nützliches“ für die Schule kann natürlich ebenso in der Schultüte zu finden sein, beispielsweise:

  • Bleistifte, Buntstifte, Radiergummi, Füller und Tintenkiller
  • Schere, Lineal, Klebestift
  • Federmäppchen
  • ein Hausaufgabenheft
  •  ein Verkehrsicherheitsübungsheft und Sicherheitsreflektoren
  • eine Trinkflasche, eine Pausenbrotdose

 

Dies sind ein Empfehlungen, die sicher nicht alle in einer einzigen Schultüte Platz haben.

Setzen Sie sich am besten schon vor dem Füllen der Tüte ein finanzielles Limit.

Denn solch eine leckere und erfreuliche Begrüßung des ABC-Schützen in der Schule soll ja nicht gleich den Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenken Konkurrenz machen!

 

Die Schultüte – ein paar Informationen und Empfehlungen zum ersten Schultag Ihres Kindes

Schon seit dem Mittelalter gilt der Eintritt eines Kindes in die Schule hierzulande als besonderer Tag, der festlich begangen wird.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand in Sachsen und Thüringen die Tradition, den Kindern ihren Schulbeginn zu versüßen: Große spitze Tüten wurden von den Eltern mit Naschwerk, Obst und Nüssen gefüllt und den Kindern später in der Schule durch den Hausmeister übergeben. Die Schultüte war zunächst nur in den größeren Städten bekannt und unter den wohlhabenden Gesellschaftsschichten. In den folgenden Jahrzehnten dehnte sich der Brauch aber auch auf die ländlichen Gebiete aus.

Nach den beiden Weltkriegen waren Schultüten nicht immer und überall mehr üblich, da die finanziellen Mittel in vielen Familien fehlten. Ab etwa 1950 setzte sich dann die (oft noch vergleichsweise spärlich aber süß gefüllte) Schultüte wieder durch...

 

Schultüten gibt es heutzutage in unterschiedlichen Größen und mit den vielfältigsten Mustern und Abbildungen zu kaufen – jedes Jahr kommt eine neue Kollektion auf den Markt, entsprechend den aktuellen „Trends“ unter den Schulanfängern.

Natürlich können die Tüten auch eigenhändig herstellt werden; so ist es z.B. in einigen Kindergärten üblich, dass die angehenden I-Männchen ihre Schultüte selbst basteln.

 

Wenn es dann ans Befüllen der Schultüte geht, empfiehlt es sich, beim Naschwerk Maß zu halten. Sicherlich sollte gerade die Lieblingssüßigkeit Ihres Kindes nicht fehlen, doch eine „Zuckertüte“ sollte es im Hinblick auf seine gesunde körperliche Entwicklung und gesunde Zähne nicht erhalten. Und: Wenn Kinder von klein auf daran an gewöhnt sind, wenig Süßes zu essen, können sie sich auch in späteren Jahren besser zurückhalten.

 

„Schultüten-geeignet“ sind besonders...

  • Obst, z.B. Äpfel, Apfelsaftschorle (ungesüßt), Trockenobst
  • Müsliriegel (ohne Zucker und/oder Schokolade), Nüsse (z.B. als „Studentenfutter“)
  • Vollkorngebäck, Laugengebäck, Reiscracker
  • zuckerfreie Kaugummis

Auch kleine Spielzeuge gefallen Schulanfängern, z.B. ...

  • ein Ball
  • ein Springseil
  • Straßenmalkreide
  • Würfel
  • ein Kartenspiel
  • ein Geschicklichkeitsspiel

(Mal-)Bücher und CDs, ein kleines Kuscheltier oder Kleidungsstücke (wie z.B. ein T-Shirt oder Socken) können ebenfalls in einer Schultüte Platz finden - vielleicht auch die erste eigene Armbanduhr?

Auch ein Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung (z.B. Kino- oder Zirkusbesuch) bereitet vielen Kindern Freude!

„Nützliches“ für die Schule kann natürlich ebenso in der Schultüte zu finden sein, beispielsweise:

  • Bleistifte, Buntstifte, Radiergummi, Füller und Tintenkiller
  • Schere, Lineal, Klebestift
  • Federmäppchen
  • ein Hausaufgabenheft
  •  ein Verkehrsicherheitsübungsheft und Sicherheitsreflektoren
  • eine Trinkflasche, eine Pausenbrotdose

 

Dies sind ein Empfehlungen, die sicher nicht alle in einer einzigen Schultüte Platz haben.

Setzen Sie sich am besten schon vor dem Füllen der Tüte ein finanzielles Limit.

Denn solch eine leckere und erfreuliche Begrüßung des ABC-Schützen in der Schule soll ja nicht gleich den Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenken Konkurrenz machen!