Das Rad ist rund ...
... diese Anleihe bei der Fußballer-Weisheit, nach der der Ball nun einmal rund sei, mag sinnfällig werden lassen, wie "normal" das Fahrrad als Verkehrsmittel ist - und zugleich auch nicht:
- Normal in dem Sinne, dass es in Teilen der Bevölkerung seinen Platz als alltägliches Fortbewegungsmittel gefunden hat.
- Jenseits der Norm durch die gelegentliche Überhöhung als umweltbewusstes Muss, nicht minder außerhalb des Normalen aber auch durch die Fixierung auf motorisierte Verkehrsmittel.
Innerhalb dieses Spektrums an Einstellungen und Haltungen sowie daraus resultierenden Verhaltens der Erwachsenen, vorzugsweise der Eltern, gilt es, den Kindern und Jungendlichen ein "natürliches" Verhältnis zum Fahrrade und dessen Gebrauch zu vermitteln und zur Norm des eigenen Verhaltens werden zu lassen.
Daraus folgt, dass die Radfahrausbildung keinesfalls in der Jahrgangsstufe 4 ihr Ende gefunden haben darf, sondern die in der Grundschule erworbenen Kompetenzen ihre Vertiefung mindestens in den Jahrgangsstufen 5 und 6 erfahren sollten.
» Radfahrausbildung
Ein anschließendes Training des Fahrens mit dem Fahrrad, nicht nur in der Freizeit, sondern auch auf dem Weg zur Schule oder bei schulischen Fahrradtouren, dürfte die Benutzung des Fahrrades im Sinne eines "normalen" Fortbewegungsmittels verstärken und somit auch einen gewissen Nachhaltigkeitseffekt erzielen.
» Radfahrtraining
» Radfahren in der Unterstufe


