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Bezug zum übergeordneten Arbeitsgebiet Schule und Gesundheit

Berührungspunkte der Suchtprävention mit den übrigen Arbeitsbereichen von Schule und Gesundheit

Suchtprävention ist ein Teilgebiet der Gesundheitförderung und gehört darin zum Teilbereich der Förderung seelischer Gesundheit. Die zentralen Schutzfaktoren gegen Sucht bieten gleichzeitig Schutz gegen weitere Formen psychischer Störungen und beugen Gewalt vor. Es bestehen wichtige Berührungspunkte und Synergieeffekte mit den übrigen Teilbereichen von Schule und Gesundheit:

Bewegungsförderung ist wichtig für die Suchtprävention, weil Bewegungserfahrungen eine zentrale Bedeutung für die Entstehung von Selbstwirksamkeitsüberzeugung und positivem Selbstbild haben. Beides sind wichtige Schutzfaktoren gegen Sucht.

Ernährungsbildung bietet enorme Ressourcen für die Förderung der Genussfähigkeit als Schutzfaktor. Die Vorbeugung von Essstörungen als den psychosomatischen Erkrankungen mit der höchsten Todesrate erfordert zudem Strategien, die große Gemeinsamkeiten mit den Methoden der Suchtvorbeugung aufweisen.

Für Arbeitssicherheit und Verkehrserziehung spielt die Rauschwirkung vieler psychoaktiver Stoffe als Risikofaktor eine zentrale Rolle, Suchtmittelkonsum ist Ursache vieler Verkehrsunfälle mit Todesfolge bei Jugendlichen.  Auch hier können die beiden Teilbereiche sich inhaltlich und methodisch ergänzen.