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Schulische Suchtvereinbarung

Instrument der strukturellen Prävention an Schulen

 

Eine schulische Suchtvereinbarung wird von allen Personengruppen, die sich an Schulen aufhalten, gemeinsam entwickelt und verabschiedet. Hierzu zählen vor allem Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schulleitung, Lehrkräfte und nichtlehrendes
Personal.

Die Suchtvereinbarung regelt, wie mit auffälligem Verhalten von Personen umgegangen wird, das möglicherweise durch Suchtmittelkonsum oder eine Abhängigkeiterkrankung verursacht wurde. 

Ziel der Suchtvereinbarung ist die Schaffung eines für alle Beteiligten transparenten Verfahrens, dass Betroffene möglichst rasch zu einer Verhaltensänderung motiviert oder, falls das nicht möglich ist, eine Überleitung in die Suchthilfe oder andere geeignet Maßnahmen anregt.