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Lebenskompentenzen

Erläuterungen zu einem zentralen Begriff der Suchtprävention

Lebenskompetenzen (engl.: life skills):

Zentraler Begriff des sogenannten Lifeskill-Ansatzes in der Suchtprävention, der derzeit nachweislich wirksamsten schulischen Methode der Suchtprävention:

 â€žThe risk of addiction is closely related to the degree of emotional and social skills a person has developed.â€? (J. van der Stel et al., 1998: Handbook Prevention. Pompidou Group – Council of Europe & Jellinek Consultancy)

Lebenskompetenzen sind für die gesamte schulische Gesundheitsförderung bedeutsam als Schutzfaktoren. Bereits 1994 listete die WHO die wirksamen Lebenskompenzen auf und definierte:

“Life skills are abilities for adaptive and positive behaviour, that enable individuals to deal effectively with the demands and challenges of everyday life."(who/mnh/psf/93.7A:Rev.2)

Die Lebenskompetenzen sind grundlegende, kulturspezifische soziale und emotionale Fähigkeiten

  • der Selbstwahrnehmung
  • des Umgangs mit Gefühlen, insbesondere Wut, Angst, Ärger und Trauer
  • des Umgangs mit Stress
  • der Empathie
  • der Kommunikation
  • des erfolgreichen Gestaltens sozialer Beziehungen
  • der Akzeptanz und Bearbeitung von Konflikten
  • des kritischen und kreativen Denkens
  • der Entscheidungsfindung
  • der Problemlösung