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Sexualerziehung

Mädchen und Jungen begegnen Sexualität vor dem Hintergrund außerschulischer Erfahrungen in der Schule in vielfältiger Weise: im Unterricht, auf dem Schulhof, bei Klassen- und Wanderfahrten, bei schulischen Veranstaltungen usw.

Im Laufe ihrer Schulzeit machen Mädchen und Jungen Erfahrungen im Hinblick auf ihre eigenen physischen und psychischen Veränderungen, werden solcher Veränderungen bei Mitschülerinnen und Mitschülern gewahr und erkennen Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten in diesen Entwicklungsschritten. Gelegentlich werden Mädchen und Jungen auch in der Schule Witzeleien, Spötteleien oder Anzüglichkeiten und diskriminierenden Äußerungen bis hin zu Übergriffen von anderen ausgesetzt. Negativ verstärkend wirkt hier eine Schulatmosphäre, in der solche Verhaltensweisen "übersehen, überhört" werden. Schülerinnen und Schüler erfahren sich dann als ungeschützt, wenn ihre eigene Intimsphäre verletzt werden kann. Wünschenswert ist ein Schulklima, in dem Mädchen und Jungen erleben, dass Sexualität zum individuellen und gemeinschaftlichen Leben gehört und angemessen besprochen werden kann.