Umweltprojekte
Bildung für nachhaltige Entwicklung ist an der Wöhlerschule seit der Teilnahme am Programm „BLK 21” zum zentralen Bestandteil des Schulprogramms geworden. Außerdem wurde das Gymnasium als Umweltschule in Europa ausgezeichnet und ist als UNESCO-Projektschule aktiv.Das Gymnasium in Frankfurts Norden verfügt über eine anspruchsvolle Ausstattung in den Naturwissenschaften und favorisiert besondere Organisationsformen im Unterricht, die das naturwissenschaftliche Lernen in kleinen Gruppenermöglichen. Im Rahmen des BLK-21-Programms wurde schwerpunktmäßig die Kooperation mit außerschulischen Partnern gesucht, um neue Wege des Lernens zu beschreiten.
Umweltlernpartnerschaften
Die Wöhlerschule ist mit der Frankfurter Service- und Entsorgungs GmbH (FES) eine „Umweltlernpartnerschaft“ eingegangen. Der außerschulische Partner unterstützt und berät z.B. in Fragen des Abfallmanagement an der Schule, vermittelt Kontakte zu Industriebetrieben oder unterstützt Bewerbertrainings. Die aktuellen Projekte werden jeweils zu Beginn eines Jahres festgelegt. Durch diese Kooperation ist die Wöhlerschule in ein Netzwerk anderer Umweltlernpartnerschaften eingebunden, die durch das Umweltamt der Stadt Frankfurt koordiniert werden.
Interaktive Schule
Die Wöhlerschule ist eine von vier „Interaktiven Schulen”, die von der Deutsche Telekom Stiftung über drei Jahre gefördertwerden. Die ausgewählten Schulen werden durch entsprechende Technikausstattung und Beratung in die Lage versetzt, eigene Ideen und Konzepte zur Integration Neuer Medien in den Unterricht umzusetzen. Hierbei stehen Formen eigenaktiven, selbstverantwortlichen Lernens im Vordergrund, die den Bedingungen der ,Wissensgesellschaft’ Rechnung tragen und die Potenziale der Schülerinnen und Schüler fördern. Ein Projektteam – bestehend aus Mitarbeitern der TU Darmstadt und der Telekom Stiftung – begleiten den Prozess wissenschaftlich und sind für theoretische Grundlagen, Evaluation und Dokumentation verantwortlich.
Fließgewässerökologie, Energiesparagenten und Bienen
Doch auch klassische Umweltthemen haben seit langem im Unterrichtsalltag der Wöhlerschule ihren festen Platz. Die Nidda, ein Zufluss des Mains, wird regelmäßig untersucht. Das Ergebnisse des Gewässerpraktikums veröffentlichen die Schülerinnen und Schüler im Internet (www.biodets.de). In jeder Klasse werden am Anfang des Schuljahres Energiesparagenten ausgebildet. Ihre Aufgabe ist es, auf das Einhalten von Energiesparmaßnahmen im Klassenraum zu achten. Außerdem stehen sie anderen Schülerinnen und Schülern als Energieberater zur Verfügung. In einem Teil des Schulgeländes – der Wöhlerwildnis – gibt es mehrere Bienenstöcke, die von der „Bienen-AG“ gepflegt werden.


