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Bau eines Blockheizkraftwerkes
Das Projekt „Bau eines Blockheizkraftwerkes“wurde 2002 im Wettbewerb „Energieland Hessen” als zukunftsweisendes Konzept für Energiewandlung, Energieeinsparung, Schadstoffreduzierung und deren engagierte Vermittlung ausgewählt. Beteiligt waren Auszubildende im Beruf Zentralheizungs- und Lüftungsbauer, Elektroinstallateur, Kfz-Mechaniker, Maschinenbaumechaniker und die Fachoberschule Maschinenbau.Blockheizkraftwerk mit AHA-Effekt
Auf der Schulhomepage ist die Entwicklung des Projektes ausführlich dokumentiert: „Erste Ideen zum Bau eines Blockheizkraftwerkes gehen in das Jahr 1997 zurück. Das Thema Energieeinsparung war bei den Auszubildenden des Zentralheizungs- und Lüftungsbauerhandwerkes ein Schwerpunkt, vornehmlich geprägt durch neue Brenner-, Kessel- und Regelungstechniken. Doch war keiner der Auszubildenden bisher mit der Installation in Berührung gekommen. Das Interesse für Blockheizkraftwerke war auch bei den Lehrern im gewerblichen Bereich gegeben. Es war ein dornenreicher Weg, mit aufwendiger Arbeit, vielen neuen Problemlösungsaufgaben und Koordinierung der verschiedenen Teilaufgaben der Fachrichtungen. Da zunächst nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung standen, konnten nicht alle Bauteile neu gekauft werden. Improvisationskunst war gefragt und so wurde ein 20 Jahre alter Sechszylindermotor, ein gespendeter, gebrauchter 15 kW Asynchronmotor und ein gebrauchter Wärmetauscher verwendet. Dies ist natürlich keine Optimallösung für den Einsatz eines BHKW, doch der entscheidende Punkt für die Schüler ist, dass die selbst gebaute „Höllenmaschine” überhaupt läuft. Sie fiebern auf dieses „AHA-Erlebnis” hin. Wenn die Anlage funktioniert, sind sie stolz auf ihre erbrachten Leistungen. Dies fördert das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Dieses Ziel war auch ein wesentlicher Aspekt unseres Projektes, dem wir bessere technische Lösungen unterordneten. Mit einem heute industriell gefertigten BHKW können wir uns natürlich nicht messen. Es wäre interessant solch ein BHKW neben unsere Anlage zu stellen, denn alle benötigten Anschlüsse sind vorhanden. Man würde an der Anlage nur noch einen eckigen Kasten sehen, ohne die Einzelteile zu erkennen.”


