I. GQ – Dimension: Lehren und Lernen
1. Inhalte der Ernährungs- und Verbraucherbildung sind im Unterricht aller Jahrgänge/ Schulzweige verankert
Die Grundlagen für eine gesunde Ernährung sind in den Stoffverteilungsplänen für die Grundschule verankert und werden vom Kollegium durchgeführt. Im Schuljahr 2007/ 2008 wurde in den beiden ersten Klassen mit dem Projekt „Klasse 2000“ begonnen. Es wird in Zukunft fester Bestandteil der Grundschularbeit sein.
- für die jeweiligen 3. Klassen wird das Projekt „Ernährungsführerschein“ eingeführt
2. Lehrerinnen und Lehrer sind in der Ernährungs- und Verbraucherbildung qualifiziert
Das Kollegium ist mit verschiedenen Ordnern, die die unterschiedlichen Themen der Ernährung betreffen, ausgestattet.
3. Themenbezogene fächer- und klassenübergreifende Zusammenarbeit
In loser Folge werden Sonderaktionen zum gesunden Frühstück durchgeführt.
- nach den Herbstferien 2008 wurde ein zuckerfreier Vormittag eingeführt
4. Materialien/ Medien zum Thema „Ernährung“
Die vorhandene Schulküche wird von den Grundschulklassen genutzt. Es gibt verschiedene Info-Filme und themenbezogene Sammelordner wie „Klasse 2000“, Material vom AID, die im Unterricht vom Kollegium eingesetzt werden.
5. Beratungen bei Fehlernährungen und Essstörungen
Es gibt einige Ansprechpartner wie z.B. das Zentrum für Essstörungen, die Klinik für Psychiatrie- und Psychotherapie des Kindes -und Jugendalters Rheinhöhe und die Erziehungs- und Beratungsstelle des RTK.
Entwicklungsbedarf: Bemühung, weitere Ansprechpartner zu finden
II. Arbeitsplatz und Lebensraum
1. Schulspezifische Lösungen
Es gibt festgelegte Frühstückszeiten, die außerhalb der Bewegungspausen (1. und 2. große Pause) liegen und im Klassenzimmer durchgeführt werden. Dieses hat den Vorteil, dass genügend Zeit für Bewegung auf der einen und frühstücken auf der anderen Seite ist.
In fast allen Klassen steht eine „Wasserbar“ (Kiste mir Wasser) zur Verfügung, die von den Kindern nach Bedarf genutzt werden kann.
2. Ausstattung und Angebote
Die Kinder, die am Nachmittagsprogramm teilnehmen, haben die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen. Dieses wird von einer Cateringfirma gebracht, die für eine gesunde und schmackhafte Verpflegung sorgt.
3. Absprachen zwischen Schule und Eltern
Es findet eine Zusammenarbeit mit den Eltern statt (Besorgen der Wasserkisten).
Entwicklungsbedarf: Die Zusammenarbeit soll weiter verstärkt werden durch Info- und Elternabende zum Thema „Gesunde Ernährung“.
4. Ernährungsbezogene Herausforderungen
Auf Kinder mit ernährungsbezogenen Problemen wird in jedem Fall Rücksicht genommen, in dem z.B. die Frühstückszeiten variiert werden.
III. Gesundheitsmanagement
1. Verankerung im Schulprogramm
Der Bereich „Ernährung“ war bereits im alten Schulprogramm verankert und wird selbstverständlich im überarbeiteten Programm seinen festen Stellenwert behalten.
2. Kontakte zu außerschulischen Experten
Es bestehen Kontakte zu außerschulischen Fachleuten. Zum einen kommt eine Gesundheitsberaterin mehrmals im Jahr für das Projekt „Klasse 2000“. Zum anderen gibt es eine Beraterin zur zahngesunden Ernährung vom Arbeitskreis Jugendzahnpflege Wiesbaden/ Rheingau-Taunus.
3. Koordination der Steuergruppe
Eine Steuergruppe ist etabliert.


