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Umwelt bewusster wahrnehmen

„Wir verstehen uns als ökologisch orientierte Grundschule. Es liegt uns am Herzen, dass die Kinder eine Beziehung zur Natur aufbauen. Sie sollen lernen, sich für den Erhalt ihrer Lebensgrundlagen einzusetzen.“ Aus diesem Selbstverständnis heraus nimmt die Grundschule der Stadt Viernheim am Programm „BLK-Transfer 21“ teil. Ökonomische, ökologische und soziale Aspekte finden in regelmäßigen Schulprojekten zu den Themen „Kinder dieser Welt“, „Gesunde Ernährung“, „Müllvermeidung“, „Energie“ und „Wasser“ sowie in einer Arbeitsgemeinschaft ihren Ausdruck.

Freiluftklasse und Umweltpavillon

Die Schule hat einen Naturerlebnishof mit Freiluftklasse und Umweltpavillon. Dort lernen die Kinder Tiere und Pflanzen kennen oder können mit der Sonnenenergie experimentieren. Durch praktische Sinnesübungen nehmen sie ihren Körper und die Umwelt bewusster wahr. Über diese Aktivitäten und über fächerübergreifenden Unterricht entwickeln sie Verantwortung für sich, die Schule und die Natur.

Müll macht kreativ

Bei vielen ökologischen Projekten kommt ein weiterer Schwerpunkt der Schule zum Ausdruck: der Bereich ästhetisch-musische Bildung. Mit besonders viel Kreativität und Phantasie haben sich die Kinder mit dem Thema Müll auseinandergesetzt und dies öffentlich gemacht. Sie beteiligten sich am lokalen Agenda-21-Wettbewerb der Stadt Viernheim und zogen mit einem bunten, selbst gebastelten Müllmonster durch die Straßen. Im Rahmen des Müllvermeidungsprojektes entstand eine Ausstellung, in der die Kinder eindrucksvoll zeigen, wie es ihnen gelungen ist, durch intensive Auseinandersetzung mit dem Thema das Müllaufkommen in der Schule merklich zu verringern und welche Möglichkeiten jeder Einzelne hat, den Müllberg zu reduzieren.