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Lernbereich Naturwissenschaften

„Wir sind auf dem Weg, die Erschließung der Welt und die Aneignung von Qualifikationen und Kompetenzen in größeren inhaltlichen Sinnzusammenhängen zu gestalten und in stabilen Lerngruppen die dazugehörigen sozialen Kompetenzen zu fördern. (...) Die Jahrespläne der verschiedenen Fächer versuchen wir zu fächerverbindendem Unterricht zu koordinieren.“ heißt es im Schulprogramm der Offenen Schule Waldau in Kassel. Sie ist eine von drei Versuchsschulen des Landes Hessen und hat seit vielen Jahren unterschiedlichste Projekte und Arbeitsschwerpunkte zur Umweltbildung realisiert. Bewährte Projekte sind inzwischen fest im Schulcurriculum etabliert oder werden als Arbeitsgemeinschaften angeboten. Umweltbildung ist zur Selbstverständlichkeit geworden.

Naturwissenschaften

Die Themen Wasser und Energie haben im „Lernbereich Naturwissenschaften” einen festen Platz. Dort werden Physik, Chemie und Biologie fächerübergreifend unterrichtet. Die dreimal im Jahr stattfindenden „Kompaktwochen” bieten zeitliche Spielräume für den Besuch außerschulischer Lernorte, für zusammenhängende Unterrichtsprojekte und themenbezogene Klassenfahrten. 1999 wurde auf dem Dach der Umweltschule eine Fotovoltaikanlage installiert. Die gewonnene Energie wird in das schuleigene Netz eingespeist. In jeder Klasse gibt es „Energiesprecher”, die dafür sorgen, dass das Energiesparprogramm der Schule umgesetzt wird.

Aktiver Biotopschutz und Bienenkurse

„Naturbegegnung und aktiver Biotopschutz als Beitrag zur Umweltbildung im Schulumfeld“ heißt ein Wahlpflichtkurs des Jahrgangs 9 und 10. Bearbeitet werden Biotope im Nahbereich der Schule wie Wiesen, Hecken, Kalkschotterflächen und der Wahlebach. Natürlich wird auch der Schulgarten mit Teich einbezogen. Die Bienenstöcke im Schulgarten werden von den Bienenkursen des Jahrgangs 6 betreut. Außerdem gibt es eine Fahrrad-AG.