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Umweltprojekte
Die Modellschule Obersberg ist eine große Oberstufenschule mit einer gymnasialen und einer beruflichen Abteilung. Die gymnasiale Abteilung umfasst die Jahrgangsstufen 11 bis 13 mit ca. 700 Schülerinnen und Schülern. Die berufliche Abteilung wird von ca. 1500 Schülerinnen und Schülern in Teilzeit- und Vollzeitausbildung in kaufmännischen Berufsfeldern besucht. Das Vivarium besteht seit 1994 wird von den Schülerinnen und Schülern der Bio-AG versorgt. Typische Vertreter wichtiger Pflanzenfamilien und Tierstämme, aber auch viele „Spezialisten“ werden gehalten und gezüchtet.Das Projekt Vivarium
Die Terrarien und Aquarien werden in einem gläsernen Tierschauraum in der Schule ausgestellt. Fragestellungen aus der biologischen Systematik, Evolution und Ökologie können im Vivarium am lebenden Objekt bearbeitet werden. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler für Tier- und Artenschutz sowie für die Bedeutung schützenswerter Lebensräume sensibilisiert. Auf Initiative der Obersbergschule wurde ein Ring der Vivariumschulen gegründet, dem derzeit neun Schulen angehören.
Außerdem bestehen Kontakte zu Zoos, Schulbiologiezentren, Universitäten und Museen. So entstand ein Netzwerk, in dem Erfahrungen und Nachzuchten ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und Wissen weitergegeben wird. Anlässlich von Führungen, Tagen der offenen Tür und Fortbildungsveranstaltungen kommen auch interessierte Lehrerinnen und Lehrer, Schulklassen anderer Schulen sowie außerschulische Gruppen in die Schule.
Fuldarenaturierung
Am Stadtrand von Bad Hersfeld wird die Fulda in den Jahren 2003 bis 2005 renaturiert. Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse Ökologie werden die Maßnahmen über mehrere Jahre durch Kartierungen und standardisierte physikalische, chemische und biologische Untersuchungen wissenschaftlich begleiten und so die Entwicklung der Renaturierungsmaßnahme dokumentieren. Die mehrjährige Beschäftigung mit dem konkreten Renaturierungsprojekt setzt eine enge Kooperation mit den beteiligten Behörden, Ingenieurbüros und den ausführenden Firmen voraus. Die Experten werden in die Schule eingeladen, um das Renaturierungskonzept vorzustellen. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden gesucht. Schülerinnen und Schüler wollen ihre Daten und Erfahrungen aus dem Projekt mit der polnischen Partnerschule in Dzialdowo austauschen.


