Umweltprojekte
Die Helenentalschule ist eine Grundschule mit ca. 250 Kindern, bestehend aus einem Hauptstandort und einer Nebenstelle in ein Kilometer Entfernung. Die Schulhöfe bestanden vor der Umgestaltung lediglich aus Asphaltflächen, auf denen es oft zu aggressiven Streitereien zwischen den Kindern kam. Die Schulhöfe wurden teilweise entsiegelt und Spiel- und Klettergerüste aufgebaut. Als Fallschutzzonen und Spielbereiche entstanden Kiesflächen.Ein Pausenhof zum Wohlfühlen
Die gesamte Umgestaltung fand in Eigeninitiative und in enger Zusammenarbeit der Schule mit Schülerinnen und Schüler, Eltern, Forstamt und zahlreichen Sponsoren statt. Obwohl dadurch die Kosten erheblich reduziert werden konnten, unterstützten bei der Finanzierung auch die Stadt Bad Wildungen und der Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Wohnungsbau für Vögel
Während der schulischen Projekttage bauten SchülerInnen spezielle Nist- und Bruthilfen für Vögel und Insekten. Die fertigen Kästen wurden von den Kindern unter fachkundiger Anleitung eines Försters auf dem Spielgelände aufgehängt und bald ließ sich der Einzug heimischer Vögel beobachten. Im Winter säuberten die Kinder der Wald-AG die Nistkästen und sorgten dafür, dass die nächsten Mieter wieder einziehen können.
"Musst du mich jetzt anmachen?"
Im Projekt „Energiesparen” maßen die Kinder u. a. die tatsächliche Helligkeit in den Räumen und fanden heraus, dass viel zu oft die Beleuchtung angeschaltet war, obwohl das Tageslicht ausreichend gewesen wäre. Sie überlegten sich Gegenmaßnahmen und fertigten originelle Schilder an, die nun in allen Klassen auf ein unnötiges Lichteinschalten aufmerksam machen. Durch die Projekte entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit der Umweltschule mit verschiedensten außerschulischen Partnern. So arbeitet die Wald-AG, die häufig im nahen Naturschutzgebiet durchgeführt wird, mit dem Forstamt zusammen. Weitere Kooperationspartner sind der NABU, die Stadt Bad Wildungen sowie der VEW (Verbands Elektrizitätswerk Waldeck-Frankenberg).


