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Umweltprojekte
Die kleine Grundschule mit ca. 90 Schülerinnen und Schülern möchte langfristig versuchen, ein kindgerechtes, bewegungsförderndes, ökologisches Außengelände zu schaffen. Dafür wurde sie als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. Die Ausgangssituation war wie an so vielen Schulen: Ein Altbau aus den 30er und ein Neubau aus den 60er Jahren, umgeben von einem tristen, geteerten Schulhof ohne Spielmöglichkeiten. Dies gefiel weder den Kindern noch den Lehrern und man überlegte gemeinsam, was zu ändern ist. Auf zwei pädagogischen Tagen wurden die Eltern in die Planung einbezogen. Unterstützt wurde das Vorhaben durch Kooperationen mit der Kreisverwaltung und der Hessischen Unfallkasse.Der Schulhof bekommt ein neues Gesicht
Schritt für Schritt bekam das Schulgelände ein neues Gesicht. Es entstand ein inzwischen ertragreicher Schulgarten, der den Kindern die Grundlagen gesunder Ernährung, den Kreislauf der Natur, den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt, gärtnerische Fähigkeiten sowie den Spaß am Experimentieren nahe bringt. Die Hochbeete wurden von Kindern der Garten-AG selbst gebaut. Auch halfen sie beim Bau eines Weideniglus und des bunten Gartenhäuschens. Die Kinder haben nun einen einladenden Schulhof mit Kletterwand, Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten und sind stolz auf ihr Werk.
Globale Gerechtigkeit
Ein weiteres wichtiges Anliegen der Schule ist, den Kindern die Notwendigkeit von Solidarität und globaler Gerechtigkeit gegenüber den Benachteiligten unserer Erde zu vermitteln. Das Leben in einer Wohlstandsgesellschaft ist nur eine Ausnahme. Die Schule übernahm deshalb für die neunjährige Rosa aus Äthiopien eine Patenschaft. Pfarrer Krause kam zu Besuch und berichtete den Kindern von Rosas Leben in Addis Abeba.


