Verkehrserziehung in der Grundschule
Die Verkehrserziehung an unserer Schule besitzt einen besonderen Stellenwert. Der Rahmenplan für die Grundschule sieht folgende Schwerpunkte vor:
„Aufgabe der Verkehrserziehung ist es, die Kinder zu befähigen, sich im Verkehr sicher, sachgerecht und mitverantwortlich zu verhalten, ein kritisches Verständnis für Verkehrsabläufe zu entwickeln und durch eigenes Handeln eine Verbesserung der Verkehrswirklichkeit herzustellen. Die Verkehrserziehung beinhaltet die Förderung der Psychomotorik, der Wahrnehmungsfähigkeit und des Reaktionsvermögens sowie den Aufbau eines flexiblen, situationsbezogenen und vorausschauenden Verhaltens.“ (Hess. Kultusministerium, Rahmenplan GS, S. 276)
Kinder sind Verkehrsteilnehmer. Nicht nur als Mitfahrer in privaten PKW und des öffentlichen Personennahverkehrs, sondern auch als aktive Fußgänger, Dreirad-, Roller-, Fahrradfahrer, auf dem Rutschauto, den Rollerskates oder dem Skateboard. Die angemessene Teilhabe an und in der mobilen Welt bedarf einer Vielzahl an Qualifikationen. Diese sind vom Elternhaus und der Schule zu vermitteln. Dabei ist eine Kooperation der erzieherisch Wirkenden anzustreben. Schulische Verkehrserziehung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung der jungen Menschen. Sie ist Sicherheitserziehung, Sozialerziehung, Umwelterziehung und Gesundheitserziehung gleichermaßen.
Arbeitsschwerpunkte:
Jahrgangsstufen 1 / 2
· Anfangsunterricht: „Walking Bus“
· Der Schulweg (z. B. angemessene Kleidung)
· Die Umgebung der Schule
· „Erste Klasse im Verkehr“
· Spielen im Ort / im Ortsteil
· Verkehrsmittel
· Kinder als Mitfahrer in PKW und ÖPNV
· Tägliche Bewegungszeit
· Rollen-Gleiten-Fahren
Jahrgangsstufen 3 / 4
· Fahrradfahren als Sport und Spiel
· Straßen und Wege für Radfahrer
· Das betriebs- und verkehrssichere Fahrrad
· Übungen im Schonraum / Übungen im Realverkehr
· Durchführung kleinerer Reparatur- und Wartungsarbeiten am Fahrrad
· Auseinandersetzungen mit Verkehrsproblemen
· Verkehrsgeschichte
· Tägliche Bewegungszeit
· Rollen-Gleiten-Fahren
Verkehrserziehung im Schulprogramm:
Um der Verkehrserziehung den ihr angemessenen Stellenwert zukommen zu lassen, wird sie im Schulprogramm verankert. Das garantiert nicht nur ihre Präsenz im Unterricht, sondern sorgt für kontinuierliche Evaluation und damit Fortschreibung und Weiterentwicklung an der Schule. Dies ist allein deshalb unerlässlich, weil sich die Bedingungen der mobilen Gesellschaft und damit auch die angemessene Teilhabe ständig verändert.


