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Für ihr außerordentliches Engagement im Bereich der Sucht- und Gewaltprävention ist die Geschwister-Scholl-Schule vom Hessischen Kultusministerium ausgezeichnet worden. Im Staatlichen Schulamt in Heppenheim wurde der Schule ein Teilzertifikat verliehen.


Für Schulleiter Dieter Zangmeister ist die Zertifizierung ein wichtiger Etappensieg auf dem Weg hin zum Prädikat "Gesudnheitsfördernde Schule".

Seit vielen Jahren verfügt die GSS über Mediatoren, die sich um die Probleme der Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulzweige kümmern. Manfred Forell und Gabriele Seeger sind als Streitschlichter gemeinsam mit Schülern unterwegs und bieten regelmäßig Sprechstunden zur Beratung individueller Probleme an. >

Mindestens drei Mal die Woche ist das Erziehungsprojekt "BIS" (Beratung in der Schule) vor Ort, um den Jugendlichen direkt in der Schule ein Gesprächsangebot zu machen. Bei Gruppenfindungstagen werden pädagogische Konzepte auch für Lehrer vermittelt. "Das alle sind keine Einzelprojekte, sondern werden als verzahntes Konzept vermittelt", so Dieter Zangmeister, der die Maßnahmen seit rund zehn Jahren gemeinsam mit Lehrern und Schülern weiter entwickelt.

Bestandteil des kompakten Hilfs- und Beratungsangebots war auch die Einführung von so genannten "SchuB"-Klassen ("Schule und Beruf"), die lernschwachen Schülern beim Sprung in die Arbeitswelt unterstützen. Der Bereich Suchtberatung wird federführend von Inge Triebel geleitet. Dazu zählen unter anderem Anti-Rauchkurse (Projekt "Rauchfreie Schule") und das Präventions-Programm "Be smart - don't start".

Ein pädagogisch außergewöhnliches Konzept ist an der GSS unter dem Namen "Arizona" bekannt: In einem speziellen Ruheraum können auffällige Schüler ihr Fehlverhalten reflektieren und geeignete Gegenmaßnahmen vorschlagen und trainieren. Unter der Leitung von Bärbel Heimann werden die Schüler mit den notwendigen Regeln eines geordneten Unterrichts vertraut gemacht. Wer drei Mal nach "Arizona" reist, wird zu einem ernsten Gespräch mit der Schulleitung gebeten.