Portal durchsuchen


Fehler gefunden?

Haben Sie einen Fehler gefunden? Oder haben Sie Wünsche oder Ideen?

zurück zu: Gesamtschule Busecker Tal

Laufen für einen neuen Schulhof

Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit sind Themen, die seit vielen Jahren das Profil der Integrierten Gesamtschule Busecker Tal prägen. Seit 1995 ist die Schule offiziell eine ökologisch orientierte Schule, weitergeführt wurde der Schwerpunkt durch die Teilnahme am Programm BLK 21. Organisatorisch wird die Bildung für Nachhaltigkeit vor allem im Wahlpflichtbereich und im Projektunterricht umgesetzt, der seit 1999 im Stundenplan festgeschriebenen ist. Jeweils am Ende eines Schuljahres wird vom Jahrgangsteam festgelegt, welche Projekt-Themen im nächsten Schuljahr behandelt werden sollen – zwei pro Halbjahr, für einen Zeitraum von 10-12 Wochen für das einzelne Projekt, jeweils 2-4-stündig. Für einen Teil der Projektstunden wird dem Klassenlehrer eine weitere Lehrkraft zur Seite gestellt, um die Schülerinnen und Schüler adäquat betreuen zu können.

Laufen für einen neuen Schulhof

Ein Schwerpunkt der Jahre 2004 und 2005 war die naturnahe Gestaltung des Außengeländes unserer Schule, wobei es besonders darum ging, der Förderstufe sowie den älteren Jahrgängen eigene Bereiche einzurichten, die sie in den Pausen und nach dem Unterricht nutzen können. Zu diesem Zweck fand sich eine Planungsgruppe aus Eltern, Fachleuten, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern zusammen, die eine umsetzbare – d. h. auch bezahlbare – Konzeption erarbeitete. Federführend war dabei eine Firma, die seit Jahren das Außengelände von Schulen „schülernah“ umgestaltet. Diese Firma leitete auch die Umsetzung an zwei Aktions Wochenenden. Es ist nicht nur bemerkenswert, wie gut die Zusammenarbeit des bunt zusammen gewürfelten Haufens klappte, sondern auch wie viel Spaß alle Beteiligten bei der gemeinsamen Arbeit hatten. Der naturnahe Spielplatz der Förderstufe ist organisch in Gelände und Vegetation eingepasst und wird von den Schülerinnen und Schülern mit Begeisterung aufgenommen. Die großen Anziehungspunkte sind eine Kletterwand aus großen Sandsteinquadern und ein Schaukelkorb, der fünf und mehr Kinder fasst und selbst die wildesten Schwünge mitmacht. Finanziert wurde das Ganze durch einen Mix: Sachspenden von lokalen Firmen, freiwillige Arbeitsstunden von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern, ein Zuschuss des Schulträgers sowie der Ertrag eines Sponsoren-Laufs ließen das Projekt gelingen. Speziell der Sponsoren-Lauf ist zur Nachahmung empfohlen: die Kinder und Jugendlichen bekommen von ihren Förderern – Mama, Papa, die Tante, die Nachbarn usw. – pro gelaufenem Kilometer einen festen Betrag und bringen damit in der Summe etliche 1.000,– € zusammen.