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Waldschulunterricht
Wie riecht Waldmeister? Was gibt es Essbares im Wald? Wohin verschwindet das Laub? Beim „Waldschulunterricht“ können Grundschulkinder ihren Fragen zum Wald auf den Grund und auf Entdeckungsreise gehen. Die Waldschule ist die Verbindung zwischen Stadt, Schulalltag und Wald. Seit 1929 gibt es die Waldschule, an der Grenze zwischen Stadt und Habichtswald gelegen. Es stehen vier Klassenräume, ein Gruppenraum, ein Speisesaal, eine Teeküche und ein weitläufiges Gartengelände zur Verfügung. Nur wenige Schritte entfernt beginnt der Wald mit über 30 verschiedenen Baumarten. Gebucht werden können pro Gruppe zwei bis drei zusammenhängende Waldschultage.Mit dem Förster in den Wald
Forstwirtschaftlich und pädagogisch ausgebildetes Personal leitet den „Waldschulunterricht“ an. Mit Aufträgen ausgestattet oder im Spiel erleben die Kinder forschend, suchend, sammelnd, hörend, riechend, schmeckend und tastend den Lebensraum Wald. Ob sich im Frühjahr mit dem Aufbrechen der Knospen, im Sommer mit Bodentieren oder im Herbst mit der Verfärbung der Blätter beschäftigt wird, immer soll die direkte oder sinnliche Erfahrung der Kinder mit der Natur tragender Teil der Arbeit sein.
Waldschultage
Lehrerinnen und Lehrer können die Waldschultage mit ihren Gruppen auch selbstständig gestalten: im Wald Geländespiele durchführen, die Kinder im „Steinbruch“ zu Forschenden werden lassen und zum Abschluss des Waldtages im Klassenzimmer basteln und malen. Zur Vorbereitung werden Fortbildungen angeboten und pädagogische Tage durchgeführt.


