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Weniger Müll und Energiesparung
Die mit 3.300 Schülerinnen und Schülern größte Schule Hessens wurde 2004 erstmals als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. Sie hatte mit den Handlungsfeldern Abfallvermeidung und Abfallentsorgung sowie Energiegewinnung und Energieeinsparung an dem Wettbewerb teilgenommen.Große Schule – weniger Müll
Von einer kleinen Arbeitsgruppe unter Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern koordiniert, wurde die Abfalltrennung in allen Bereichen der Schule konsequent eingeführt und damit der Restmüll erheblich reduziert. Dabei kann dieses System der Abfallvermeidung und Abfalltrennung in einer so großen und heterogenen Schule, wie es die Beruflichen Schulen Gelnhausen sind, nur gelingen, wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister und das Reinigungspersonal zusammenarbeiten. Von zu Hause oder aus Ausbildungsbetrieben gewohntes Verhalten wird nicht unbedingt auch in der Schule praktiziert. Ergänzend zur Getrenntsammlung der üblichen Abfälle aus dem Schulalltag steht auch beim Sammeln der Abfälle aus den Werkstätten der Wiederverwertungsgedanke im Vordergrund.
Energie gespart
Ein weiteres Handlungsfeld ist das Einsparen von Energie. Der Stromverbrauch konnte durch eine Energiekontroll- und Spitzenlastbegrenzung reduziert werden. Geräte mit hohem Energieverbrauch wurden durch günstiger arbeitende Geräte ausgetauscht. Zudem wird neben der Solaranlage der Schule die Photovoltaikanlage von Jahr zu Jahr kontinuierlich ausgebaut, Strom gewonnen und in das Netz eingespeist. Die Themen regenerative Energien und Klimaschutz stehen natürlich auch auf den Stundenplänen von Klassen der Berufsfachschule Elektrotechnik und Metalltechnik und sind in der Ausbildung in den Elektroberufen, bei Kälteanlagenbauern oder Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik relevant.


