Portal durchsuchen


Fehler gefunden?

Haben Sie einen Fehler gefunden? Oder haben Sie Wünsche oder Ideen?

zurück zu: Berufliche Schule des Wetteraukreises Butzbach

Öffentlichkeitsarbeit in Umweltfragen

„Die Technikerschule in Butzbach fühlt sich der Agenda 21 verpflichtet. Deshalb steht die ökologische Bewusstseinsbildung im Vordergrund der pädagogischen Arbeit. Lehrer, Studierende und Schüler sollen stets Achtung vor Mensch und Umwelt haben und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.“ (aus dem Schulprogramm) Die Berufliche Schule des Wetteraukreises ist eine Schule mit Tradition. Ihre Anfänge lassen sich bis 1844 zurückverfolgen. Heute besteht die zweijährige Fachschule aus mehreren Fachrichtungen, wie unter anderem Umweltschutztechnik mit den Schwerpunkten erneuerbare Energien, ökologische Energieverwendung, Energieberatung sowie Weiterbildungsangeboten. Das Engagement und den Erfolg der Schule im Bereich Ökologie und Umweltschutz dokumentieren zahlreiche Preise: Im Jahre 1994 wurde der Umweltschutzpreis des Wetteraukreises verliehen, 1997 der Europäische Solarpreis, 2000 der Schülerumweltpreis. Im Jahre 2003 erhielt die Schule zwei Preise der Bruno H. Schubert-Stiftung und 2004 schließlich zum sechsten Mal in Folge die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“.

Das Ökohaus

Eine Besonderheit der Schule ist ein Niedrigenergiehaus auf dem Schulgelände. Das Gebäude ist als Holzständerkonstruktion errichtet und besteht ausschließlich aus ökologischen Baustoffen. Solarthermische Kollektoren, Fassadenphotovoltaik, verschieden Systeme transparenter Wärmedämmung und eine Photovoltaikanlage zur Stromproduktion sind außerdem in Funktion. Herzstück des „intelligenten Gebäudes“ sind Gebäudeleitsysteme, die Wärme, Licht und elektrische Verbraucher jeweils energieoptimal steuern. Im „Ökohaus“ befinden sich Seminar- und Unterrichtsräume, in dem auch Studierende der zweijährigen Fach schule tätig sind. Somit finden moderne Unterrichtsinhalte mit Ansprüchen der späteren beruflichen Praxis sinnvoll zusammen.

Öffentlichkeitsarbeit in Umweltfragen

Die Schule nimmt am BLK – Programm „Transfer 21“ mit dem Schwerpunkt „Partizipative Lernformen – die Region als Lernort“ teil. Deshalb ist Öffentlichkeitsarbeit und die Einbeziehung der Region ein wesentlicher Bestandteil der schulischen Arbeit. Die Studierenden präsentieren ihre Schule auf Messen, (z. B. Energietage Wetzlar, Ökotrends Gelnhausen, Berufsinformationsmesse Butzbach und Bauexpo Gießen) und sind vor Ort Ansprechpartner für Umweltfragen interessierter Bürger. Präsentationen ihrer Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte an der Schule kündigen die Studierenden regelmäßig in der Presse an. Die Schule ist in Schotten an einem Windpark beteiligt und hat am Windpark Ulrichstein Seminarräume zur Verfügung, in denen Fortbildungen und Führungen für die Öffentlichkeit durchgeführt werden. Lehrerfortbildungen und Seminare, die die Schule in ihren Räumen oder in Ulrichstein durchführt, runden das breite Spektrum der Öffentlichkeitsarbeit ab.

Das Energiemobil

Eine besondere Attraktion ist das „Energiemobil“. Damit sind die Studierenden in ganz Hessen und über die Grenzen hinaus unterwegs. Ganz praktisch wird gezeigt, wie man mit Sonnenenergie Strom und Wärme erzeugen kann und so einen wichtigen Beitrag zur Senkung der CO2- Emissionen leistet. Demonstrationsobjekte sind Küchenmaschine, Radio, Mixer und andere Haushaltsgeräte. Der Solarstrom wird auf Messgeräten gut sichtbar angezeigt. Die gespeicherten Daten werden auf dem PC graphisch dargestellt. Über weitere Möglichkeiten und Hintergründe zur Nutzung erneuerbare Energieträger informieren Schautafeln und Handzettel. Außerdem kann man sich über Fördermittel, Kredite und Vergütungen bei dem Kauf und der Installation von Photovoltaik- und solarthermischen Anlagen beraten lassen.