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Suchtprävention

Bölcskei P., Duprée T., Kraus D. (2003): "Eltern als Partner in der schulischen Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung: Eine empirische Studie am Beispiel Klasse2000" ["Parents as Partners in School-Based Health Promotion and Addiction Prevention: An Empirical Study for the Example of Class2000"], in: Gesundheitswesen, Bd.. 65 (06), S. 371-377, ISSN: 0941-3790

    Abstract:
    Starting from the premise of the incomparable importance of the parent-child relationship for develop-ment, Class2000, a wide-reaching programme for the promotion of health and prevention of addiction in primary schools, focuses especially on the integration of parents. A questionnaire survey among 1430 parents in Hesse with children in the second primary class shows that the overriding majority of pupils (90 %) speak about Class2000 at home and initiate discussions with their parents on health-related topics. The various Class2000 information materials are acknowledged by up to 77 % of parents (com-paratively more rarely in the case of the fathers) and are read, as a rule, with interest. Specific informa-tion on the contents of the programme is for the parents rather more important than general stimuli. Invitations to special informative events are accepted by well 80 % of the parents. Class2000 convinces more than 82 % of the participants. 71 % of the parents are prepared to contribute to the costs of Class2000. 12 % are undecided in this regard. Participation in parent evenings increases the readiness for financial involvement.

Dür, W., Großmann, W. & Bauer, M. (2002). Ansatzpunkte für die Raucherprävention bei 15-jährigen Schülerinnen und Schülern auf nationaler und schulischer Ebene. Wiener Zeitschrift für Suchtforschung, 25 (4), 5-16.

    Abstract:
    Daten zu Tabakpräventionsmaßnahmen auf nationaler und schulischer Ebene aus sieben europäischen Ländern werden mit Daten zum Rauchverhalten von Jugendlichen verbunden, um mittels Mehrebenenanalysen die Effekte einzelner Maßnahmen zu beschreiben. Die Analysen zeigen, dass sowohl nationale als auch schulische Tabakpolitik einen signifikanten Einfluss auf das Rauchverhalten der Jugendlichen haben. Faktoren auf beiden Ebenen tragen unabhängig voneinander dazu bei, die Raucherprävalenzen bei Jugendlichen zu reduzieren. Während auf nationaler Ebene vor allem der Zigarettenpreis und der eingeschränkte Zugang zu Zigarettenautomaten eine große Rolle spielen, ist es auf schulischer Ebene das Vorbild nicht rauchender Lehrer.

Frahm, H. (2006). Aktive Suchtprävention - für das Leben lernen. Schulmanagement-Handbuch, 25 (120), 3-110.

    Abstract:
    Das vorliegende Handbuch beschäftigt sich mit guter, konstruktiver und moderner Suchtprävention an Schulen, stellt erprobte präventive Maßnahmen vor, gibt praktische Hinweise zur Durchführung präventiver Maßnahmen, liefert Informationen zu Konsum- und Suchtverhalten Jugendlicher und zeigt auf, wie Einstiege in abhängiges Verhalten verhindert und Ausstiege ermöglicht werden können.

Gerner, E. (2003). Suchtprävention im Schulalltag. Lernwelten, 5 (1), 22-26.

    Abstract:
    Der Beitrag stellt suchtpräventive Spiele, die die "Lebenskompetenz" der Schülerinnen und Schüler fördern können vor. Die Spiele sind in einem Fachhochschul-Seminar zum Thema Suchtprävention entwickelt werden. Ein Spiel wird nach erläuternden Ausführungen exemplarisch detailliert vorgestellt und zum Ausprobieren empfohlen.

Kähnert, H. (2004). Life-skills Programme an deutschen Schulen. Wirkung für die Nikotinprävention. Pro Jugend, 2004 (2), 11-14.

    Abstract:
    Im Beitrag werden verschiedene Lebenskompetenzförderprogramme sowie eine Auswahl relevanter Evaluationsergebnisse vorgestellt. Hierbei wird der Fokus auf veränderte tabakspezifische Einstellungen bzw. Handlungsabsichten, Persönlich-keitsmerkmale sowie das Rauchverhalten von Schülern gelegt. - Klasse 2000 (Grundschule) - Lions-Quest (Sekundarbereich) - ALF (Sekundarbereich) - Bielefelder Präventionsstudie (Sekundarbereich) - Be Smart - Don't Start (Sekundarbereich).

Kröger, C. (2004). Ausstiegshilfen für jugendliche RaucherInnen. Eine Übersicht. Pro Jugend, 2004 (2), 15-18.

    Abstract:
    Im Beitrag werden verschiedene internationale Ausstiegsprogramme/ Tabakentwöhnungen bei jugendlichen Raucher/innen vorgestellt und verglichen. Anschließend werden deutschsprachige Ausstiegshilfen dargestellt und es werden Perspektiven für das Anbieten von Ausstiegshilfen beschrieben. - Ich knick' die Kippe und werde Nichtraucher/in - Just Be Smokefree - Auf dem Weg zur rauchfreien Schule.

Kuntz, H. (2003). Drogen- und Suchtprobleme in der Schule. Schulmagazin 5 bis 10, 71 (2), 53-56.

    Abstract:
    Was ist zu tun wenn ... Schüler Alkohol missbrauchen, Cannabis außerhalb / innerhalb der Schule gebrauchen, Ecstasy u.a. Partydrogen oder pflanzliche Rauschmittel benutzen, Heroin gebrauchen, mit illegalen Drogen handeln? Der Autor packt einen "Erste-Hilfe-Koffer" für den Umgang mit akuten Drogen- und Suchtproblemen an Schulen. Gleichzeitig plädiert er für eine Präventivpädagogik und benennt deren Grundvoraussetzungen.

Lang, P. (2004). Wege zur rauchfreien Schule. Kind, Jugend, Gesellschaft, 49 (3), 81-83.

    Abstract:
    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat ein Manual erarbeitet, welches Lehrerinnen und Lehrern, aber auch ganzen Schulen, den Weg zur rauchfreien Schule ebnen soll. Peter Lang und Gerd Rakete stellen die wichtigsten Inhalte dieses Leitfadens vor. Dabei wird differenziert zwischen schulischen Maßnahmen, klassenbezogenen Maßnahmen und Ausstiegshilfen aus dem Rauchen für Schülerinnen und Schüler. Sie stellen dabei auch deutlich die Position der Lehrkräfte als Vorbilder und Träger der Schulpolitik heraus.

Magyar, T. (2006). Blau machen hat heute eine andere Bedeutung. Kind, Jugend, Gesellschaft, 51 (2), 55-58.

Abstract:
Im Beitrag werden Ergebnisse einer Befragung an einer Berufsschule zum Thema "Alkoholkonsum von Jugendlichen" und dessen Relevanz für das berufliche Umfeld von Berufsschullehrerinnen und -lehrern aufgezeigt. Des Weiteren werden alkoholpräventive Ansätze für die Zielgruppe der Berufsschülerinnen und -schüler dargestellt. Die Untersuchung fand im Rahmen einer Diplomarbeit statt.