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Qualitätssicherung und Evaluation:

Dlugosch, G., Jäger, R. (1998): "Qualitätsmanagement in der schulischen Gesundheits-förderung - eine Vision", in: Empirische Pädagogik, 14, 4, S. 421-439, ISBN / ISSN: 0931-5020

Abstract:
Vorgestellt wird ein Modell zur Umsetzung eines Qualitätsmanagement-Systems in der Schule. Hierbei wird zunächst Bezug genommen auf die grundlegende Unterscheidung zwischen "Gestaltern" und "Verbrauchern" im schulischen Setting. Im Anschluss daran werden mit der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität die wesentlichen Dimensionen schulischer Qualität erörtert und am konkreten Beispiel der Gesundheitsförderung in der Schule veranschaulicht. Abschließend wird auf die Notwendigkeit der Modellprüfung, der Umsetzung der skizzierten Konzepte im Schulalltag und der kontinuierlichen praxisrelevanten Evaluation hingewiesen.

Hameyer, U. (2001): "Berufszufriedenheit am Arbeitsplatz. Ansatzpunkte gesundheitsfördernder Schulentwicklung", in: Praxis Schule 5 - 10, 12, 4, S. 11-15, ISBN/ISSN: 0936-6970

Abstract:
In Memoranden, Forschungsberichten und Regierungsbeschlüssen sowie auch bei Schulkonferenzen und Elternabenden wird deutlich, welche Anspruchsbilder "Zuschauer" von einer guten Schule haben: Effektiv soll sie sein, den Strukturwandel veränderter Jugend meistern, Kinder "sozialverträglich" machen; neue Schlüsselqualifi-kationen für das 21. Jahrhundert stehen auf der Agenda. Schulprogramme müssen umgesetzt werden. Die pädagogische Arbeit steht auf dem Prüfstand der Evaluation, die Qualität schulischen Lernens wird standortweise verglichen. Bei allem könne die Schule zunehmend in Eigenverantwortung entscheiden - allerdings ohne dabei bitte etwas "falsch" zu machen. Wie kann Schule mit diesem Spannungsfeldern umgehen.

Höher, P., Rolff, H.. (1996): "Neue Herausforderungen an Schulleitungsrollen: Management - Führung – Moderation", in: Jahrbuch der Schulentwicklung, 9, S. 187-220, ISBN / ISSN: 0173-4210

Abstract:
Im Rahmen der Diskussion zur Tätigkeit professioneller  "Schularbeiter" wird der Blick auf die Schulleitung gerichtet, insbesondere Schulleitung zwischen Management, Führung und Moderationsrolle. Der Beitrag zeichnet sich dadurch aus, dass der Frage nachgegangen wird, welche besonderen Qualitäten pädagogisches Management aufweisen muss.
Gliederung: 1. Schulleitung und Schulentwicklung (Tendenzen der Schulentwicklung, Schlüsselrolle der Schulleitungen, viele Fragen - wenig Forschung) 2. Management als moderne Verwaltung und Gestaltung (Schulleitung als Dienststellenleitung – Budgetverwaltung als Schulmanagement – Management von Qualität - Management von Gesundheit - Partizipation: Am Management sind alle beteiligt - Management der Entwicklung) 3. Führung als zwischenmenschliche Einflussnahme (Aspekte eines neuen Führungsverständnisses – Pädagogische Führung: dialogisch und konsultativ - Dimension von Führung) 4. Moderation als Impuls und Kooperation (Projektmanagement - Konsens- und Konfliktmanagement - Teamentwicklung) 5. Ausblick: Es muss noch viel gelernt und geforscht werden (theoretische Reflexion verbessern; eine Schulleitungstheorie muss in eine Theorie der Schulentwicklung einmünden).

Hurrelmann, K. (2001): "Von der volkseigenen zur bürgerschaftlichen Schule. Bringt Privatisierung ein modernes Schulsystem?", in: Pädagogik, 53, 7-8, S. 44-46, ISBN / ISSN: 0933-422x.

Abstract:
Das deutsche Schulsystem braucht dringend eine Organisationsreform. Und diese Modernisierung ist nur durch eine Privatisierung des Schulsystems zu erreichen. Diese Thesen versucht der folgende Beitrag zu belegen. Gefragt wird nach den Ursachen der hohen gesundheitlichen Belastungen für die Lehrkräfte, nach den Erfolgen kommerzieller Einrichtungen am Nachmittag und schließlich nach den ersten Schritten zu einer bürgerschaftlich getragenen Schule.

Hurrelmann, K. (2006). Schritt für Schritt. Forum Schule, 2006 (1), 29-33.

    Abstract:
    Die Qualität von Bildung und Erziehung ist eng mit der Gesundheit von Schülerinnen und Schülern verbunden. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung gewinnen deshalb an Bedeutung. Das entscheidende Qualitätskriterium ist jedoch nicht die Anzahl der gesundheitsbezogenen Projekte.

König, S. & Memmert, D. (2005). Akzeptanz, Machbarkeit und Output - drei zentrale Merkmale für die Evaluation von Unterrichtskonzepten. Ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung im Schulsport. Sportunterricht, 54 (11), 323-330.

    Abstract:
    Ausgehend von grundlegenden Überlegungen zur Qualitätsentwicklung im Schulsport wird ein Projekt vorgestellt, das in den Jahren 2003 und 2005 unter anderem das Ziel verfolgte, ein mit acht Grundschulklassen (insgesamt 57 Schüler) durchgeführtes Unterrichtskonzept zum sportspielübergreifenden Lernen hinsichtlich seiner Akzeptanz bei Grundschülern der Klassen 1 bis 4, seiner Machbarkeit im Alltag zweier Grundschulen und seines Outputs bezüglich des spielerisch-taktischen Lernens zu überprüfen. Als Tendenz der Akzeptanzstudie wird insgesamt festgehalten, dass das durchgeführte Konzept zum sportspielübergreifenden Lernen bei den Schülern der 1. Klasse mehrheitlich besser als in den höheren Klassen ankam, so dass dieses Konzept insbesondere für die Alterstufe von sechs und sieben Jahren angemessen zu sein scheint. Die Machbarkeisstudie zeigt insgesamt eine hohe Akzeptanz durch die Lehrer. Die Ergebnisse der Outputstudie verweisen auf Fortschritte hinsichtlich des spielerisch-taktischen Verhaltens der Trainingsklassen, wobei dieser Lernzuwachs allerdings nur in der zweiten Klasse als signifikant bezeichnet werden kann. Abschließend werden die Ergebnisse hinsichtlich ihrer Implikationen für zukünftige Evaluationsstudien diskutiert.

Krause, C. (2000). Kleine Kinder - große Datenmengen. Forum qualitative Sozialforschung, 1 (2), 20 Seiten.

    Frei abrufbar: www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-00/2-00krauseetal-d.pdf   
    Abstract:
    Die Evaluierung eines mehrjährigen Gesundheitsförderprogramms für Grundschulkinder führte zu zwei Problemen. Erstens mussten qualitative Instrumente für eine Population (5-10jährige Kinder), für die standardisierte Verfahren schlecht geeignet sind, entwickelt werden. Das Programm wurde in insgesamt 20 Schulklassen erprobt und längsschnittlich wurden verbale und bildgestützte Daten erhoben. So entstand zweitens über einen Zeitraum von fast vier Jahren eine riesige qualitative Datenmenge. Deshalb wurden Verfahren entwickelt, um diese qualitativen Daten quantitativ überschaubar auszuwerten. Zudem musste berücksichtigt werden, dass die qualitativen Analyse-Kategorien im Laufe der Zeit selbst eine Weiterentwicklung (Differenzierung) erfuhren. Zum Zwecke der längsschnittlichen Vergleichbarkeit mussten frühere Kodierungen dem jeweils überarbeiteten Kategorienschema angepasst werden. Insgesamt gesehen konnte eine gleichbleibende Güte der qualitativen Analysen sichergestellt werden. Darüber hinaus ergab die quantitative Auswertung Hinweise auf mögliche Verbesserungen des Kategorienschemas. Der Beitrag stellt diese Verfahren und die Produktivität ihres Einsatzes im Rahmen der Evaluierung des Förderprogramms dar.

Miller, R., Priebe, B., Schratz, M., Herz, O. (1999): "Wege zu einer Schule mit Programm. Werkstatt", in: Lernende Schule, 2, 6, S. 29-55, ISBN / ISSN: 1435-1692.

Abstract:
Inhalt: Dreizehn Schritte auf dem Weg zu einem Schulprogramm. (Miller). Schulen verändern sich. Zur Umsetzung von Schulprogrammen. (Miller). "Was ist guter Unterricht in unserer Schule?" Die Qualitätslandkarte zum Unterricht als Kern des Schulprogramms. (Priebe). Über eine "Visitenkarte" zum Schulprogramm. (Schratz). Schulprogramm konkret. Literatur zum Thema. Integration. Ein Leitbegriff des Schulprogramms. Auszug aus der Ottawa-Charta. Impulse für ein Schulprogramm. Gesundheitsfördernde Schule, Nachbarschaftsschule, Interkulturelle Schule.

Norton, M. S. (2002/03): "Let's keep or Quality School Principals on the Job", in: The High School Journal, Volume 86, Nr. 2, pp. 50-56.

Abstract:
Research studies strongly support the fact that the leadership of the school principal impacts directly on the climate of the school and, in turn, on student achievement. National statistics relating to principal turnover and dwindling supplies of qualified replacements show clearly that principal turnover has reached crisis proportions. Increasing demands upon the work life of the principal, low salary levels, time constraints, lack of parent and community support and lack of respect are among the reasons that principals are leaving the position. It is essential that the principal's job description be reexamined and new strategies implemented in order to allow the principal to focus on teaching and learning. Specific recommendations for improving the current problem of principal turnover in schools are presented.


Oesterreich, C. (2005). Qualifikationen, Einstellungen und Belastungen von Sportlehrkräften. Erste Ergebnisse der SPRINT-Studie. Sportunterricht, 54 (8), 236-242.

    Abstract:
    Sportlehrkräfte sind die Hauptverantwortlichen für die Qualität des Sportunterrichts. Doch trotz dieser zentralen Rolle fehlen bisher weitgehend umfassende Studien, die wesentliche Unterrichtsmerkmale, Einstellungen und Qualifikationen der Sportlehrkräfte erfassen. Im Rahmen der DSB-Schulsport-Studie "Sprint" (Sportunterricht in Deutschland) wurden rund 1100 Sportlehrer zu personalen und beruflichen Merkmalen, Kontextbedingungen des Sportunterrichts, fachbezogenen Einstellungen und den beruflichen Belastungen befragt. Die Ergebnisse bieten einen breiten Einblick in die Realität des Unterrichts und des beruflichen Alltags aus Sportlehrersicht; es werden erste Ergebnisse vorgestellt. Die Studie macht hinsichtlich der Qualifikation der Sportunterrichtenden auf den großen Anteil fachfremder Lehrkräfte - insbesondere an Grundschulen und Hauptschulen - aufmerksam. Während in Bezug auf die übergeordneten Ziele des Sportunterrichts weitgehend Einigkeit herrschte, ließen sich im Hinblick auf die Benotung größere (Länder-)Unterschiede ausmachen. Die erlebten Qualitätseinbußen waren aus Lehrersicht vor allem durch die Schüler verursacht, auch wenn sie insgesamt eher gering ausfielen. Das arbeitsbezogene Erleben der Sportlehrer wies im Vergleich zu Lehrern anderer Fächer wenig fachspezifische Besonderheiten auf, so dass von einer vergleichbar hohen beruflichen Belastung für Sportlehrer auszugehen ist.

Rolff, H. (1999): Lehrerbeurteilung und Qualitätsentwicklung, Lehrerbeurteilung als Politikum", Journal für Schulentwicklung, Heft 1, 6-15.

Abstract:
Eine auf Qualitätsverbesserung abzielende Schulentwicklung muss mindestens fünf Felder miteinbeziehen: Unterricht, Lebensraum Klasse und Schule, Umfeldbeziehungen, Schulmanagement und Personalentwicklung. Der Beitrag erläutert die besondere Bedeutung der Personalentwicklung als Schlüsselstrategie  und skizziert eine Reihe damit verbundener Problemfelder. Im Folgenden werden die besondere Problematik der Personalbeurteilung durch die Schulleitung und notwendige Voraussetzungen für die Lehrerbeurteilung behandelt.