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Ernährung/Ess-Störungen

Beer S., Heseker H. (2004): "Ernährung und ernährungsbezogener Unterricht in der Schule", in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz, Bd. 47 (3), S. 240-245, ISSN: 1436-9990; 1437-1588.

    Abstract:
    Das Ernährungsverhalten manifestiert sich in der Regel bereits im Kindesalter, und einmal erworbene Ernaehrungsmuster werden oft ein Leben lang beibehalten. Daher kommt einer frühzeitigen, nachhaltigen Vermittlung von Wissen über die Lebensmittelzusammensetzung und Esskultur, über Ernährungsphysiologie und die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit sowie der Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit Lebensmitteln eine besondere Bedeutung zu. In der EiS-Studie wurde kürzlich gezeigt, dass in deutschen Schulen immer weniger Schüler immer weniger Ernährungsbildung haben. Gesunde Ernährung wird aber nicht nur durch die Vermittlung von Ernährungswissen gefördert. Genauso wichtig ist die Förderung einer gesunden Umgebung und die Bereitstellung von geeigneten Lebensmitteln in Schulen. Beide Aspekte werden daher in diesem Beitrag ausführlich dargelegt und diskutiert.

Hagenah, U. (2005). Essstörungen im Kindes- und Jugendalter. Pädagogik, 57 (4), 44-48.

    Abstract:
    Magersucht oder Ess- und Brechsucht gehören zu den bekanntesten "Jugendkrisen". Immer wieder sind sie Thema auf den Ratgeberseiten von Jugendzeitschriften und Jugendseiten im Internet. Und in jeder Schule ist mindestens schon einmal ein "Fall" von Essstörungen vorgekommen. Dabei werden häufig die Fälle erst sehr spät erkannt. Es besteht große Unsicherheit bei Lehrkräften und Schülern, ob und wie man damit umgehen soll.

Hoyer, I. & Grundwald, M. (2005). Ess-Störungen. Erkennen und erste Hilfestellungen ermöglichen. Schulmagazin 5 bis 10, 73 (2), 53-56.

    Abstract:
    In dem Beitrag werden die wichtigsten Ess-Störungen und deren Symptome beschrieben und wie in der Schule auf diese Ess-Störungen eingegangen werden kann. Dabei wird deutlich, dass Lehrerinnen und Lehrer beim Erkennen dieser Störungen und auch bei der ersten Intervention eine wichtige Rolle zukommt, dass sie jedoch keine Therapeuten sind, sondern dass sie die betroffenen Schülerinnen und Schüler möglichst schnell an eine professionelle Hilfe vermitteln sollen.

Kuntz, M., Spörhase-Eichmann, U. (2003): „Wenn die Angst vor dem Zunehmen das Leben beherrscht“, in: Unterricht Biologie, 27, Heft 281, S. 35-41.

    Zusammenfassung:
Gemeinsames Kennzeichen der Magersucht und der Bulimie ist eine gesteigerte Sorge um die Figur. Im Unterricht motiviert ein "Lebens-" und "Genussmittelsack", über die eigenen Beziehungen zum Essen nachzudenken. Anhand von Fotos der "Miss Germany" verschiedener Jahrgänge wird der Wandel des Schönheitsideals dokumentiert und in Bezug zur eigenen Körperwahrnehmung gesetzt. Anhand der Biographien von Magersüchtigen und Bulimiekranken werden die Wege in die Krankheit aufgezeigt und mögliche Reaktionen des sozialen Umfelds diskutiert.

Lembke, M. (2003): "Zweitklässler kochen - Gesunde Ernährung in der Grundschule", in: HTW Praxis, 54, 10, S. 11, ISBN / ISSN: 0942-0053.

Abstract:
Ein Drittel aller SchülerInnen ist falsch ernährt. Die nicht mehr zu überhörenden Warnungen von Ärzten, Gesundheitspolitikern und Medien zum Thema falsche Ernährung bewogen eine Lehrerin, einen Kochkurs für Zweitklässler anzubieten der in diesem Beitrag vorgestellt wird.

Ordnung, M. (2003): „Fast Food. Im Fokus der Gesundheits- und Umweltproblematik“, in: In: HTW Praxis, 4, S. 17-22. ISBN/ISSN: 0942-0053

Abstract:
In der Projektarbeit sollen SchülerInnen das Thema Fast Food kritisch hinterfragen. Die sehr praxis-bezogenen fünf Unterrichtseinheiten wurden in einer 8. Klasse durchgeführt.

Wabitsch M. (2004): "Kinder und Jugendliche mit Adipositas in Deutschland - Aufruf zum Handeln", in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz, Bd. 47 (3), S. 251-255, ISSN: 1436-9990; 1437-1588.
    Abstract:
Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist in unserem Land eine zahlenmäßig bedeutende Gesundheitsstörung, der bis vorkurzem in unserem Gesundheitssystem keine ausreichende Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Bezogen auf Referenzwerte aus den 70er-Jahren ist heute in Deutschland jedes 5. Schulkind und jeder 3. Jugendliche übergewichtig. Eine Adipositas liegt bei 4-8% aller Schulkinder vor. Die Prävalenz der Adipositas scheint zur Zeit in Deutschland weiter deutlich zuzunehmen. Aus übergewichtigen Kindern werden übergewichtige Erwachsene mit hohem Risiko für das Auftreten fuer Typ-2-Diabetes-mellitus, kardiovaskulaeren, orthopädischen und anderen Erkrankungen. Es ist zu erwarten, dass durch die derzeitige Zunahme der Prävalenz von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen und deren Folgen auf das deutsche Gesundheitssystem und die Gesellschaft erhebliche Kosten zukommen werden. Vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung sowie vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernaehrung und Landwirtschaft wurden Arbeitsgruppen eingerichtet, die einen Konsens über sinnvolle therapeutische und präventive Maßnahmen erarbeiten. Es ist zuhoffen, dass die politische und finanzielle Unterstützung ausreicht, um diesem bedeutenden Gesundheitsproblem wirksam begegnen zu können.