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Emotionale und soziale Kompetenz:

Linderkamp, F. (2002). Evaluation eines Trainings sozialer Kompetenz für Kinder im Einzelfalldesign. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 49 (2), 121-132.

    Abstract:
    Es wird ein kognitiv-behaviorales Training sozialer Kompetenz für Kinder vorgestellt und dessen Durchführung evaluiert. Teilnehmer an der Studie waren drei 12-jaehrige Kinder mit externalisierenden und internalisierenden Verhaltensauffälligkeiten. Die Evaluation erfolgte auf Grundlage eines quasi-experimentellen Einzelfalldesigns unter Berücksichtigung verschiedener Erfolgskriterien, die sich am Verhalten sowie am Erleben der Kinder orientierten. Gemäß Eltern-, Lehrer- und Selbsteinschätzungen profitierten die Kinder signifikant vom Training und zwar in individuell unterschiedlichem Masse in verschiedenen Bereichen sozialer Fertigkeiten. Auf Grundlage der vorliegenden Untersuchungsergebnisse werden methodische Standards zum Einsatz kontrollierter Einzelfallstudien bei der Evaluation therapeutischen Handelns diskutiert.

Preuss-Lausitz, U. & Textor, A. (2006). Verhaltensauffällige Kinder sinnvoll integrieren - eine Alternative zur Schule für Erziehungshilfe. Bericht über eine Evaluationsstudie. Zeitschrift für Heilpädagogik, 57 (1), 2-8.

    Abstract:
    In dem Artikel wird über eine mehrjährige Untersuchung in Grundschulklassen der Jahrgänge 1 bis 6 mit integrierten Schülern im Foerderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung berichtet. Teilnehmer waren 47 Foerderkinder, 580 Mitschüler, 32 Elternpaare bzw. allein erziehende Eltern und die Lehrer der Grundschulklassen. Untersucht wurden die Gutachtenqualität, der Unterricht, die schulischen und außerschulischen Hilfesysteme, die soziale Integration in den Klassen und die außerschulischen Freundschaften, der Foerdererfolg und die Einschätzung durch Sonderpädagogen, Grundschullehrer, Eltern und die Kinder selbst. Aus den Ergebnissen werden Vorschläge zur Optimierung integrativer Förderung für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten abgeleitet. Diese beziehen sich auf die Klassen, auf die Schule als Ganze, auf ihre Verbindung zu außerschulischen Hilfesystemen und auf bildungspolitische Rahmenbedingungen. Insgesamt wird deutlich, dass die Integration verhaltensschwieriger und emotional belasteter Kinder im Unterricht möglich ist.    

Zimmermann-Budniak, S. (2003): "Selbstwert stärken - Gesundheit fördern. Ein Praxisbericht von der Arbeit gesundheitsfördernder [Dortmunder?] Schulen", in: Lernende Schule, 22, S. 30-32, ISBN / ISSN: 1435-1692.

Abstract:
Verankert im Schulprogramm Dortmunder Schulen ist die Gesundheitsförderung mit dem Ziel, dass die Kinder biologische und emotionale Kenntnisse zum eigenen Körper gewinnen sowie zum Verhalten in bestimmten Situationen und zu Reaktionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen.