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Chronische Erkrankungen

Kuntz, M., Spörhase-Eichmann, U. (2003): „Wenn die Angst vor dem Zunehmen das Leben beherrscht“, in: Unterricht Biologie, 27, Heft 281, S. 35-41.

    Zusammenfassung:
Gemeinsames Kennzeichen der Magersucht und der Bulimie ist eine gesteigerte Sorge um die Figur. Im Unterricht motiviert ein "Lebens-" und "Genussmittelsack", über die eigenen Beziehungen zum Essen nachzudenken. Anhand von Fotos der "Miss Germany" verschiedener Jahrgänge wird der Wandel des Schönheitsideals dokumentiert und in Bezug zur eigenen Körperwahrnehmung gesetzt. Anhand der Biographien von Magersüchtigen und Bulimiekranken werden die Wege in die Krankheit aufgezeigt und mögliche Reaktionen des sozialen Umfelds diskutiert.

Lederle, M. (2007). Süßes Gift - Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. PÄD-Forum: unterrichten, erziehen, 35 (1), 16-18.

    Abstract:
    Der Autor stellt die Zunahme der Krankheit Diabetes mellitus Typ 2 durch falsches Verhalten und Ernährung der Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund seiner Betrachtungen und erläutert die Gefahren für das Erwachsenenalter.

Schmitt, M. (1991). Die Bedeutung der Schule im Leben chronisch kranker Kinder und Jugendlicher. Zeitschrift für Heilpädagogik, 42 (8), 497-502.

    Abstract:
    Unter dem Aspekt der Bewältigung einer chronischen Krankheit (etwa onkologische Befunde, Nierenerkrankungen, Mukoviszidose) wird die Bedeutung der Schule im Erleben der betroffenen Kinder und Jugendlichen auf folgenden Ebenen herausgestellt: (1) Möglichkeit des qualifizierten Schulabschlusses, (2) Erfolgserlebnisse im Leistungsbereich, (3) Aufbau einer intensiven Beziehung zum Lehrer, (4) Verstärkung von sozialen Kontakten. Leistungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten in der Schule werden als Ausdruck einer gestörten Krankheitsverarbeitung des betroffenen Schülers bzw. seiner Familie aufgefasst. Es wird deutlich gemacht, wie wichtig der Schulbesuch sowie der verständnisvolle und gut informierte Lehrer für die Lebensqualität des Kranken sein können.