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Arbeitsschutz

GEW Hessen (2004). Gesundheitsvorsorge und Arbeitsschutz für hessische Schulen. Ca. 60 Seiten, 4 Euro inkl. Versandkosten, zu beziehen über die Landesgeschäftsstelle der GEW Hessen: Postfach 170316, 60077 Frankfurt oder E-Mail: info@hessen.gew.de

    Abstract:
    Würden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Untersuchungen zur Gesundheit von Lehrkräften vom Arbeitgeber ernst genommen, müssten die Rahmenbedingungen von Schule entscheidend verbessert werden. Denn jeder ernstzunehmende Arbeitswissenschaftler oder Arbeitsmediziner, der sich mit den Belastungen in Lehrberufen beschäftigt hat, kommt zu dem Ergebnis, dass eben nicht nur die persönliche Konstitution, das Organisationstalent oder der Fortbildungswille alleine verantwortlich für Berufszufriedenheit und Gesundheit ist, sondern dass es maßgeblich auf Rahmenbedingungen (Arbeitszeit, Lärm, Aus- und Fortbildung, Unterstützungssysteme, Raumsituation, Schulorganisation, Betriebsklima) ankommt.
Die vorliegende Broschüre soll eine Hilfe für Personalrätinnen und Personalräte, Schulleitungen sowie alle interessierten Kolleginnen und Kollegen sein. Sie ist in Form einer Loseblattsammlung angelegt, so dass sie laufend ergänzt werden kann. Entsprechende Änderungen und Ergänzungen werden zu¬künftig aus dem Internet herunterzuladen oder über die Geschäftsstelle zu bestellen sein.

Hanebuth. D. (2004). Mangelnde soziale Einbettung am Lern- und Arbeitsplatz als Risikofaktor für die gesundheitliche Entwicklung. Bildung und Erziehung, 57 (3), 299-310.

    Abstract:
    In dieser Studie werden zunächst wichtige Begriffe aus dem Forschungsbereich der sozialen Unterstützung benannt. Danach werden ausgewählte empirische Studien betrachtet, welche die Relevanz sozialer Unterstützung für die Gesundheit zeigen. Belege für lern- und arbeitsplatzbezogene Zusammenhänge werden dabei unterschieden. Das Fazit schlägt eine Brücke zur Praxis. Dabei wird kritisch auf die Organisationskultur in Schule und Betrieb und die mögliche Umsetzungsarbeit geschaut.

Kaempf, S. & Krause, A. (2004). Gefährdungsbeurteilungen zur Analyse psychischer Belastungen am Arbeitsplatz Schule. In W. Bungard, B. Koop & C. Liebig (Hrsg.), Psychologie und Wirtschaft leben - Aktuelle Themen der Wirtschaftspsychologie in Forschung und Praxis (S.314-319). München: Rainer Hampp.



Klein-Hessling, J., Jerusalem, M. & Schlesinger, I. (2003). Gesundheitsgefahren in der Schule. Eine Analyse psychosozialer Risiko- und Schutzfaktoren von Schulunfällen. Psychomed, 15 (4), 230-236.

    Abstract:
    Zur Analyse psychosozialer Risiko- und Schutzfaktoren von Schulunfällen wurden 7519 Schüler siebter bis zehnter Klassen aus Berliner Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien und 633 Lehrer schriftlich befragt. Die Hälfte der Schüler wies im untersuchten Zeitraum eine für die jeweilige Schulform überdurchschnittliche bzw. unterdurchschnittliche Unfallquote auf. Bei den Schülern wurden Personmerkmale (etwa Impulsivität, Lebhaftigkeit, Sensation Seeking, Ärger, allgemeine versus schulbezogene versus schulsportbezogene Selbstwirksamkeit) und Schulumweltmerkmale (Schülersozialklima, soziale Konflikte, Leistungsdruck, Fürsorglichkeit des Lehrers, Regelverbindlichkeit) erfasst, bei den Lehrern Personmerkmale (Burnout-Gefühle, Stresserleben, individuelle und kollektive Selbstwirksamkeit), bezogen auf den Schulsport die Einschätzung von Schülermerkmalen (Motivation, körperliche Voraussetzungen, Problemverhalten) und Merkmale der Schulumwelt (Problembelastung, etwa durch Gewalt und Drogen sowie physikalische Gefahrenquellen). Folgende prädiktionsrelevante Zusammenhänge wurden ermittelt: (1) Je höher die Unfallquote einer Schule, desto stärker war das Stresserleben der Lehrer und deren Einschätzung der Gewalt als schulisches Problem ausgeprägt. (2) Mit einer höheren Unfallquote gingen bei den Schülern eine niedrigere allgemeine Selbstwirksamkeit, eine höhere Impulsivität und Lebhaftigkeit und ein schlechteres Schülersozialklima einher. (3) Bezogen auf die Situation außerhalb des Schulsports waren verunfallte Schüler im Schnitt jünger und hatten höhere Werte auf den Skalen Impulsivität, Lebhaftigkeit, Bewegungsdrang, Sensation Seeking, Ärger und soziale Konflikte als ihre nicht verunfallten Mitschüler. (4) Für einige der untersuchten Variablen lagen Wechselwirkungen mit der Schulform, dem Geschlecht und dem Alter der Schüler vor. (5) Zusätzlich zu den für das Unfallgeschehen außerhalb des Sports relevanten Faktoren waren bei den Sportunfällen der wahrgenommene Leistungsdruck und die Fürsorglichkeit der Lehrer bedeutsam. In der Diskussion wird auf die Implikationen der Ergebnisse für die Unfallprävention eingegangen.

Krause, A. (2004). Arbeitsanalyse und Organisationsdiagnose in Schulen: Analyse psychischer Belastungen und Ressourcen von Lehrerinnen und Lehrern als Grundlage für Schulentwicklungsprozesse. In W. Böttcher & E. Terhart (Hrsg.), Organisationstheorie in pädagogischen Feldern - Analyse und Gestaltung (S. 123-141). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.


Krause, A. (2004). Erhebung aufgabenbezogener psychischer Belastungen im Unterricht – ein Untersuchungskonzept. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 48, 139-147.

    Abstract:
    Vorgestellt wird ein Ansatz zur Erhebung psychisch belastender Unterrichtssituationen auf der Grundlage eines handlungstheoretischen Belastungskonzepts. Die für die Übertragung dieses Konzepts auf die Unterrichtstätigkeit notwendigen Erweiterungen werden aufgezeigt. Das neu entwickelte Untersuchungskonzept führte zur Entwicklung eines Manuals, welches externe Beobachter anleitet, Regulationsbehinderungen zu bestimmen. Es werden die Ergebnisse einer auf 46 Unterrichtsstunden basierenden Pilotstudie vorgestellt, welche für die Reliabilität und Validität der Untersuchungsmethodik sprechen.

Krause, A. & Schüpbach, H. (2003). Belastungen im Unterricht erkennen und abbauen. In Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg (Hrsg.), Arbeits- und Gesundheitsschutz. Leitfaden 2 zur Einstiegsphase (S. 16-22). Stuttgart: GEW.

Abrufbar unter: www.gew-bw.de/Binaries/Binary6324/Leitfaden2.pdf    
Abstract:
    Zur Unterstützung der Schulen und Kindergärten wurde dieser Leitfaden der GEW zur Verfügung gestellt. Bei diesem 2. Leitfaden handelt es sich um eine Broschüre für jene, die mit Arbeits- und Gesundheitsschutz betraut sind. Belastungsschwerpunkte und deren Bearbeitung stehen im Zentrum.

Krause, A. & Schüpbach, H. (2004). Gefährdungsbeurteilungen an Schulen: Verfahren zur Grob- und Feinanalyse. In Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (Hrsg.), Arbeit + Gesundheit in effizienten Arbeitssystemen (S. 287-290). Dortmund: GfA-Press.


Schüpbach, H. & Krause, A. (2003). Entlastung durch bessere Arbeitsorganisation. In Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg (Hrsg.), Arbeits- und Gesundheitsschutz. Leitfaden 2 zur Einstiegsphase (S. 23-27). Stuttgart: GEW.

Abstract:
    Zur Unterstützung der Schulen und Kindergärten wurde dieser Leitfaden der GEW zur Verfügung gestellt. Bei diesem 2. Leitfaden handelt es sich um eine Broschüre für jene, die mit Arbeits- und Gesundheitsschutz betraut sind. Belastungsschwerpunkte und deren Bearbeitung stehen im Zentrum.