Infektionsschutz und Hygiene

In Einrichtungen in denen Kinder und Jugendliche täglich miteinander umgehen und mit dem betreuenden Personal in engem Kontakt stehen, bestehen besonders günstige Bedingungen für die Übertragung von Krankheitserregern. Ziel ist es daher, die Übertragung von Krankheiten in Gemeinschaftseinrichtungen durch Vorsorgemaßnahmen und die Einhaltung von Hygieneregeln zu vermeiden.

Mit dem 1.1.2001 ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Kraft getreten, das in den §§ 33 ff. neue Vorschriften für Schulen und sonstige Gemeinschaftseinrichtungen enthält, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder oder Jugendliche betreut werden.

Das Infektionsschutzgesetz fordert Schulen und Gesundheitsämter zu gemeinsamen Anstrengungen für die Verbesserung des Impfschutzes auf und stellt den Schulträgern die Aufgabe, in Hygieneplänen innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festzulegen, deren Überwachung dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt obliegt.

Ansteckungen sollen auch dadurch verhindert werden, dass Personen mit bestimmten ansteckenden Krankheiten, die im Infektionsschutzgesetz genannt sind, während der Dauer der Ansteckungsfähigkeit aus diesen Einrichtungen ausgeschlossen werden.

Den Leitfaden des Hessischen Sozialministeriums zum IfSg finden Sie hier.