Grundidee

Im Hessischen Schulwesen soll der Aufruf „Gesundheit für alle“ der Weltgesundheitsorganisation umgesetzt und hierfür die WHO-Strategien (u.a. Ottawa-Charta 1986, Jakarta-Erklärung 1997, Mexiko-Erklärung 2000) nutzbar gemacht werden.

Insbesondere bedeutet dies:

  • Die gezielte Verbesserung der gesundheitsorientierten Chancengleichheit für Schülerinnen und Schüler durch Minderung individuellen Risikoverhaltens und durch Stärkung individueller Ressourcen und Schutzfaktoren.
  • Die gezielte Verbesserung der gesundheitsorientierten Professionalität von Lehrerinnen und Lehrern durch Minderung individueller Risikomuster und durch Stärkung individueller Ressourcen und Schutzfaktoren.
  • Die Gestaltung gesundheitsfördernder Arbeitsplätze, Lern- und Lebensräume die vor allem von einem guten Schulklima, einer gesundheitsförderlichen Schulorganisation im Kontext der eigenen Schulentwicklung und gesundheitsverträglichen Schulbauten getragen sind (Setting-Ansatz).

Einbindung

Ganz im Sinne der Verankerungs- und Sicherungsdimension des Gesundheitsmanagements bindet sich Schule & Gesundheit dazu in die relevanten schul- und sozialpolitischen Programme mit ein beispielsweise durch eine entsprechende Verankerung im Referenzrahmen IQ und eine Berücksichtigung bei der Entwicklung des Bildungsplanes 0-10 sowie in die Erarbeitung der "Richtlinien für ganztägig arbeitende Schulen".