360°-Feedback für SchulleiterInnen

Durch ein 360°-Feedback-Verfahren können sich SchulleiterInnen in ökonomischer Form von verschiedenen Personenkreisen, mit denen sie während ihrer Arbeit Kontakt haben, Rückmeldung über Ihre Arbeit einholen. Die 360°-Feedback-Befragung wird mit Hilfe eines Fragebogens durchgeführt, der u.a. die Bereiche "Mitarbeiterorientierter Führungsstil", "Aufgaben- und zielorientierter Führungsstil", "Innovationsbereitschaft", "Umgang mit Eltern und SchülerInnen", "Belastbarkeit", "Delegation", "Kontakthäufigkeit und Kontaktqualität" sowie "Schulklima" erfasst. Im Rahmen eines 360°-Feedbacks wird sowohl eine Selbsteinschätzung der SchulleiterInnen als auch eine Fremdeinschätzung durch MitarbeiterInnen der Schule, SchülerInnen, Eltern sowie MitarbeiterInnen von Staatlichen und Kommunalen Schulämtern auf den genannten Dimensionen eingeholt. Die Idee eines 360°-Feedbacks ist zum Einen, dass Führungskräfte Rückmeldung über Stärken und Schwächen erhalten. Zum Anderen sollen Diskrepanzen zwischen der Selbsteinschätzung und den jeweiligen Fremdeinschätzungen aufgedeckt werden. Je stärker solche Diskrepanzen ausgeprägt sind, desto wahrscheinlicher sind auch Konflikte zwischen den beteiligten Personengruppen. Das Verfahren wurde auf Basis testpsychologischer Kriterien entwickelt und überprüft. Es hat sich in einer ersten Studie an 19 hessischen Schulen bewährt. [mehr]

Das 360°-Feedback kann auch als anonyme online-Befragung mit dem Modul "KollegiumsBefragung" umgestetzt werden, damit können Schulen sich das manuelle Auswerten ersparen. Diesen Service bauen wir zurzeit auf.